Kommt in einer Gleichung die Variable im Nenner vor (bzw. hat die Variable einen negativen Exponenten), so nennen wir die Gleichung eine Bruchgleichung.

Folgende Schritte sind zur Lösung notwendig:

  1. Ermittlung der Definitionsmenge D. Dieses enthält alle Zahlen, deren Einsetzung für die Variable erlaubt sind, die also in einer Bruchgleichung den Nenner nicht zu Null machen.
  2. Multiplikation der Gleichung mit dem Hauptnenner.
  3. Lösen der entstandenen Gleichung.
  4. Überprüfung der Gültigkeit der gefundenen Lösungen (d. h. Vergleich mit der Definitionsmenge) und Angabe der Lösungsmenge L.